BRILE. Breisgauer Initiative für Lerntherapie. Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, die von Legasthenie, Legasthenie in den Fremdsprachen, Dyskalkulie und ADS /ADHS betroffen sind in Freiburg und im Freiburger Umland.

Legasthenie, ADS, ADHS, Dyskalkulie, Freiburg, Breisgau, Legasthenie in den Fremdsprachen, Aufmerksamkeitsstörung, Lerntherapie, Teilleistungsschwächen

Konzept-Gestaltung-Realisation:© Monika Herzberg Mediengestaltung Freiburg

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Lerntherapie in der Schule – ein Modell für die Zukunft

Lernschwierigkeiten bei Kindern nehmen zu, und die Anforderungen sowohl an die Lehrer als auch an die Eltern steigen ständig, ohne dass dies in unserem Bildungssystem bisher zu grundlegenden Veränderungen geführt hat. Dagegen sprießen Nachhilfe- und Legasthenie-Institute wie Pilze aus dem Boden. Hinter den verschiedenen Formen des Schulversagens stecken aber oft Teilleistungsschwächen, die sich behindernd/erschwerend auf das Lesen und Rechtschreiben (Legasthenie) oder das Rechnen (Dyskalkulie) auswirken oder die ganz allgemein die Lernfähigkeit in allen schulischen Bereichen betreffen. Wie Kindern unter diesen erschwerten Lernvoraussetzungen in der Schule geholfen werden kann, dies hat sich der „Arbeitskreis Schule“ in der BRILE zum Thema gemacht.

Unsere Idee für die Zukunft: Kooperation mit Schulen

An jeder Schule arbeiten Lerntherapeuten, die

über das Thema Teilleistungsschwächen informieren

einen zweiten Blick auf ein Kind mit Lernproblemen werfen können

informieren, beraten und testen

individuell fördern

qualifiziert, ohne große Wartezeiten, ohne Verwaltungsaufwand.

Davon profitieren:

die betroffenen Kinder, weil frühzeitig eingegriffen wird, bevor der „Teufelskreis Schulversagen“ beginnt

die Lehrer, weil sie für die Sorgenkinder begleitende Unterstützung bekommen

die Schule, weil sie sich ein zukunftsweisendes „Schulprofil“ geben kann durch „Lerntherapie in der Schule“ und „Förderung aller Kinder“

die Eltern, weil die häuslichen Spannungen, die mit Lernproblemen meist einhergehen, im günstigsten Fall vermieden oder gemildert werden können.

Wie kann das gehen?

Dazu ein Beispiel:

In Hamburg hat der Verein „Kreisel“ mit Dr. Jochen Klein 2006 ein Projekt mit mehreren Hamburger Schulen gestartet: “Früh fördern statt spät sitzen bleiben“. LerntherapeutInnen arbeiten in den Schulen mit den förderbedürftigen Kindern, zunächst einzeln, dann in Kleinstgruppen in enger Absprache mit den Lehrern und den Eltern. Finanziert wird dort das Ganze über einkommensgestaffelte Eigenanteile der Eltern, finanzielle Mittel, die den Schulen für Honorarkräfte zur Verfügung stehen, Spenden, Fördervereinseinnahmen.

Sicher gibt es noch mehr Beispiele auch in unserer Umgebung.

Wenn Sie Interesse an einer Kooperation mit uns haben, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Kontaktadresse:

Katarina Petrovic, Am Buchenbühl 2, 79183 Waldkirch
Tel.: 07681-6829, mail@kat-petrovic.de